Ratgeber
Glossar Fernwartung
Die Begriffe, die in Angeboten, Datenschutz-Fragebögen und unserer Hilfe immer wieder auftauchen — kurz erklärt, mit dem, was sie bei BrowserDesk bedeuten.
Begriffe von A bis Z
- Relay
- TURN
- Ende-zu-Ende-Verschlüsselung
- mTLS
- Unbeaufsichtigter Zugriff
- Schnellcode
- Mandant (Zugang)
- Wake-on-LAN
- Relay
- Das Relay ist der Server, über den sich Techniker und Geräte finden. Er vermittelt den Verbindungsaufbau, prüft Kennwort, Zugang und Rechte und bringt Verwaltungskonsole, Web-Client und TURN mit. Sie nutzen das Relay auf browserdesk.de (Free und Cloud) oder betreiben ein eigenes per Docker, als Windows-Dienst oder als Linux-Paket. Mehr: Fernwartung selbst hosten.
- TURN
- TURN (Traversal Using Relays around NAT) ist ein Weiterleitungsdienst für WebRTC. Kommt zwischen zwei Rechnern keine direkte Verbindung zustande, etwa hinter strengen Firewalls, reicht ein TURN-Server die Pakete weiter. Sie bleiben dabei verschlüsselt (DTLS/SRTP); der TURN-Server kennt die Schlüssel nicht und kann nicht hineinsehen. Das BrowserDesk-Relay bringt TURN mit. Mehr: Verstehen, warum die Verbindung nicht klappt.
- Ende-zu-Ende-Verschlüsselung
- Ende zu Ende verschlüsselt heißt: Nur die beiden Endpunkte, also Ihr Rechner und das gesteuerte Gerät, können Bild und Eingaben entschlüsseln, kein Server dazwischen. Bei BrowserDesk gilt das für den direkten Weg und über TURN. Sperrt ein Netz WebRTC ganz, trägt das Relay die Daten selbst; auch dann sind sie Ende zu Ende versiegelt, wenn beide Seiten BrowserDesk ab 20261010.19 nutzen. Mit älteren Gegenstellen bleibt es TLS 1.3 zum Relay, und die Verbindungsanzeige sagt das. Mehr: Sehen, ob die Sitzung Ende zu Ende verschlüsselt ist.
- mTLS
- mTLS (mutual TLS) ist TLS in beide Richtungen: Nicht nur der Server weist sich mit einem Zertifikat aus, sondern auch der Client. Bei BrowserDesk weisen sich die Geräte gegenüber dem Relay mit einem eigenen Gerätezertifikat aus, das die Zertifizierungsstelle des Relays ausstellt. Ein Kennwort allein reicht dem Relay dann nicht, um sich als ein bestimmtes Gerät auszugeben. Mehr: Das eigene Relay absichern.
- Unbeaufsichtigter Zugriff
- Unbeaufsichtigter Zugriff heißt: Sie steuern einen Rechner, an dem niemand sitzt, etwa einen Server oder den Bürorechner von zu Hause. Dafür läuft BrowserDesk als Dienst, das Gerät hat ein festes Kennwort und nimmt Verbindungen ohne Bestätigung an. Die Leistung gibt es in der Cloud und mit eigenem Relay, nicht in Free; dort muss jede Sitzung am Gerät bestätigt werden. Mehr: Ein Gerät jederzeit erreichen.
- Schnellcode
- Der Schnellcode ist ein sechsstelliger Einmalcode, mit dem sich ein Techniker verbindet, ohne Kennung und Kennwort zu kennen. Er gilt fünf Minuten, liegt nur im Speicher des Relays, und die Person am Gerät muss die Sitzung bestätigen. Für die Hilfe ohne Installation gibt es unter Windows die Schnellhilfe. Mehr: Fernwartung ohne Installation, Die Schnellhilfe starten und den Code nennen.
- Mandant (Zugang)
- Ein Mandant ist ein abgeschlossener Bereich mit eigenen Geräten, Benutzern und Rechten. IT-Dienstleister trennen damit ihre Kunden, Firmen ihre Abteilungen. Auf der Website und im Programm heißt der Mandant „Zugang“, in der Verwaltungskonsole „Mandant“. Mehr: Fernwartung für IT-Dienstleister, Kunden sauber voneinander trennen.
- Wake-on-LAN
- Wake-on-LAN weckt einen Rechner aus Standby, Ruhezustand oder ausgeschaltetem Zustand mit einem „Magic Packet“. Das Paket wirkt nur im lokalen Netz des Rechners; Router leiten es nicht weiter. BrowserDesk lässt es deshalb ein anderes BrowserDesk-Gerät im selben Netz senden (Windows und Linux). Ob das Wecken geklappt hat, zeigt erst die Anmeldung des Geräts am Relay. Mehr: Das Gerät ist offline oder taucht nicht auf.