Fernwartung, die den Datenschutz ernst nimmt
Wer per Fernzugriff auf Arbeitsplätze zugreift, verarbeitet fast immer personenbezogene Daten — und muss erklären können, wer wann worauf zugegriffen hat. Genau dafür ist BrowserDesk gebaut. Hier steht, was mitgeliefert wird, wo die Daten liegen und was (noch) fehlt.
Warum Fernwartung ein Datenschutzthema ist
Bei jeder Fernwartungssitzung sieht die unterstützende Person den Bildschirm, Dateien und womöglich E-Mails oder Patientendaten des Benutzers. Damit ist der Anbieter der Fernwartung in der Regel Auftragsverarbeiter nach Art. 28 DSGVO — es braucht einen AV-Vertrag, technische und organisatorische Maßnahmen und die Möglichkeit, Zugriffe nachzuweisen und Daten fristgerecht zu löschen.
Hinweis: Diese Seite erklärt, was BrowserDesk technisch und vertraglich mitbringt. Sie ist keine Rechtsberatung.
Was BrowserDesk mitbringt
| Anforderung | Umsetzung in BrowserDesk |
|---|---|
| AV-Vertrag | Liegt fertig bereit — av-vertrag.html, auf Deutsch und Englisch. Er gilt mit dem Herunterladen. |
| Datenstandort | Relay in Deutschland — oder komplett bei Ihnen im Haus (Docker, Windows-Dienst, Linux-Paket). Beim Selbstbetrieb verlässt kein Byte Ihr Netz. |
| Zugriffs-Nachweis | Manipulationssicheres Audit-Log: Sitzung, Skript, Paket, Freigabe — jede Handlung mit Zeit, Person und Gerät, abrufbar in der Konsole. |
| Einwilligung & Freigaben | Bildschirm-Vorschau, Sitzungsaufzeichnung und Zugang vor der Anmeldung sind standardmäßig aus und werden je Gerät oder Mandant bewusst freigeschaltet. |
| Verschlüsselung | TLS 1.3 zum Relay, Sitzungen Ende zu Ende verschlüsselt, Geräte-Identität per mTLS-Zertifikat — sperrbar, Pflicht pro Mandant erzwingbar. |
| Löschfristen | Aufbewahrung für Protokolle und Aufzeichnungen konfigurierbar; automatische Wartungsläufe räumen die Datenbank nach Zeitplan auf. |
| Datensparsamkeit der Website | browserdesk.de setzt keine Cookies und lädt nichts von fremden Hosts — deshalb sehen Sie hier auch kein Einwilligungsbanner. |
Ehrlich: der Stand bei Zertifizierungen
Zertifizierungen behaupten wir erst, wenn sie vorliegen. Bis dahin stehen sie hier grau — die technischen Verfahren darüber sind dafür nachprüfbar.
Checkliste für den Datenschutzbeauftragten
Die sechs Fragen, die bei der Prüfung einer Fernwartungslösung immer kommen — und die Antworten für BrowserDesk:
- Wo liegen die Daten? Beim Relay — in Deutschland oder auf Ihrem eigenen Server. Selbstbetrieb ansehen
- Gibt es einen AV-Vertrag? Ja, öffentlich einsehbar, DE und EN.
- Kann der Anbieter Sitzungen einsehen? Nein — Ende-zu-Ende-Verschlüsselung; das Relay vermittelt nur.
- Wie werden Zugriffe protokolliert? Audit-Log mit Zeit, Person und Gerät, manipulationssicher.
- Sind heikle Funktionen Opt-in? Ja — Vorschau, Aufzeichnung und Zugang vor der Anmeldung sind ab Werk aus.
- Wie wird gelöscht? Konfigurierbare Aufbewahrungsgrenzen plus automatische Wartungsläufe.